10. Juli (17-19 Uhr) - Über die (Un-)Möglichkeit 1989/90 zu fassen zu kriegen - Veranstaltungsreihe vom Flutgraben e.V.
Über die (Un-)Möglichkeit 1989/90 zu fassen zu kriegen
Ein dreimonatiges Forschungs- und Veranstaltungsprojekts
am 10. Juli, von 17-19 Uhr, im Flutgraben e.V. & im Wachturm am Schlesischen Busch
Fortsetzung der 4-teiligen Gesprächsreihe »Bleibe im Land und wehre dich täglich« Die Erfahrung von 1989/90 als politische Ressource und des künstlerischen Forschungsprojekts Wachturm/ Gespenster
am 10. Juli 17-19 Uhr Uhr:
Phantasmagorias of History 1989 und andere Gespenster der Geschichte// Gespräch, Flutgraben e.V., mit Svetlana Boym, Khadija Carroll La, Elske Rosenfeld
10. Juli, 17 19 Uhr
Kunst und 89// Gespräch, Projektraum Flutgraben e.V., mit Tina Bara, Claus Löser, Angelika Richter
Gespräch zum Verhältnis zwischen Kunst und Politik in der späten DDR zwischen der staatlichem Forderung nach einer gesellschaftlichen Rolle der Kunst und den subversiven Praktiken der Verweigerung non-konformer Szenen, aber auch deren damit verbundene Begrenzung und (Selbst-)Isolation
Ausstellungen und Präsentationen im Wachturm am Schlesischen Busch
8. 11. Juli, Private View 10. Juli 19 Uhr
Tina Bara Herbstmodell September/Herbstmodell Oktober // Präsentation, Wachturm
Wachturm am Schlesischen Busch
Grenzwachturm Schlesischer Busch und
Flutgraben e.V., 2. OG (Projektraum)
Am Flutgraben 3
12435 Berlin
Zum Projekt:
Der ehemalige Grenzwachturm am Schlesischen Busch in Berlin Treptow wird für die Projektdauer vom 11. Juni 2010 bis zum 30. August 2010 zum logistischen und konzeptionellen Zentrum der vierteiligen Gesprächsreihe »Bleibe im Land und wehre dich täglich« Die Erfahrung von 1989/90 als politische Ressource und eines Programms von Interventionen und Präsentationen im Wachturm, in denen unterschiedliche Positionen und Materialien aus bzw. zur Geschichte von 1989/90 zusammengetragen werden. Diese werden gleichzeitig in einer künstlerischen Forschungsstation im Obergeschoss des Wachturms einer fortlaufenden, übergreifenden künstlerischen Recherche zugeführt, die jedoch nicht auf eine abschließende Einordnung oder Kartierung des hier versammelten Materials abzielt, sondern vielmehr gerade die Leerstellen, die Überlappungen, die Brüche und Verwerfungen zwischen den unterschiedlichen Arten des Sprechens über 1989/90 zu befragen versucht.
++ Gesprächsreihe Bleibe im Lande und wehre dich täglich Die Erfahrung von 1989/90 als politische Ressource
Ein Projekt von Elske Rosenfeld in Zusammenarbeit mit der Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte und mit freundlicher Unterstützung der Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit Berlin
30. Juli, 17 19 Uhr (Termin unter Vorbehalt)
Politisches Arbeiten in der Tradition von 1989? // Gespräch, Projektraum Flutgraben e.V., mit Vertretern von Gruppen aus der ehemaligen DDR-Opposition
Ein Gespräch über die Frage, was es hieße, die Erfahrung der Opposition in der DDR aufs Heute anzuwenden.
18. August 2010, 17 19 Uhr (Termin unter Vorbehalt)
1989 als Werkstatt des Politischen // Gespräch, Projektraum Flutgraben e.V., mit Sophia Bickhardt, Bernd Gehrke, Annett Gröschner
Eine Rückschau auf die Formen des Gedenkens an 1989 des letzen Jahres; eine Beobachtung der Geschichtsschreibung der mit ihr einhergehenden Verschiebungen und Auslöschungen während sie gerade passiert.
++ künstlerisches Forschungsprojekt Wachturm/ Gespenster Über die (Un)-Möglichkeit 1989/90 zu fassen zu kriegen
Ein Projekt von Elske Rosenfeld
---------------------------------------------------------------------------------------------------------
Das Projekt findet im Rahmen des Gasttutorenprogramms des Flutgraben e.V. statt.
Aktuelle Informationen zum Projekt finden Sie unter www.elskerosenfeld.net
Kontakt:
Elske Rosenfeld
Oppelner Str. 43
10997 Berlin
Email: elskerosenfeld(at)gmail.com
Tel: 0176 78 21 06 89



