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2. bis 22 Sept. 2007 -
Doppelausstellung von Anne Wilson und Eric Gore

Ausstellung: "Raumcollage" von Anne Wilson und "Ölmalerei" von Eric Gore
Ausstellungsdauer: 2. September bis 22. September 2007
Vernissage: Samstag, 1. September 2007, ab 18:00 Uhr
Ort: Nachbarschaftsgalerie der KungerKiezInitiative

Am Samstag, dem 1. September eröffnete in der Nachbarschaftsgalerie nach einmonatiger Ausstellungspause wieder eine Ausstellung. Diesmal handelte es sich um eine Doppelausstellung von zwei ortsansässigen Künstlern.

Die Besucher erwartete zum einen eine Raumcollage von Anne Wilson mit dem Titel "Kapelle zum heiligen Georg". Zum anderen stellte Eric Gore, der bereits in der Galerie mit großem Erfolg ausstellte, neue Ölmalerei aus.

Informationen zu den Künstlern:

Kurzporttrait Anne Wilson
Ausbildung: Ich studierte 1979-1982 Freie Kunst und
Kommunikationswissenschaften an der Muthesius-Schule Kiel und hatte Unterricht bei Professor Schwichtenberg und Professor Duwe mit den Schwerpunkten Freies Zeichnen, Typografie und Farbtheorie. Privatunterricht bei Henriette Cochius in der Aquarelltechnik ergänzte die Ausbildung.

Ausstellungen: 1981 folgten erste Ausstellungen in Kiel, ab 1982 dann auch in Berlin. 1986-1988 war ich Herausgeberin der Zeitschrift „Ich und mein Staubsauger“, die sich nachhaltig einen Namen in der Westberliner Presselandschaft machte (www.gesindel.org/staubsauger).
1989-1991 wendete ich mich wieder verstärkt dem bildnerischen Ausdruck zu und erweiterte meine Kenntnisse über Materialbearbeitung und Objektgestaltung in der
Kunst. Ausstellungen im Prenzlauer Berg und Mitte folgten.
Seit 1999 entstanden vermehrt thematische Arbeiten über gesellschaftliche Symbole und ihre emotionale Bindung in der Gegenwartskultur.
Teilnahme an der „Magistrale“ in der Potsdamer Straße Tiergarten-Süd 2004 und 2005.
Kleine Ausstellungen 2006 in Friedrichshain und Schöneberg, Umzug nach Neukölln.
Ausführung Die Entwicklung von einer Idee bis zum fertigen Werk ist eine Arbeit von mehreren Monaten. Ich untersuche die Aspekte auf die gesellschaftliche Relevanz und ihre Zusammenhänge, dann setze ich sie in eine handwerklich geeignete Form um.
Während sich eine Idee entwickelt suche ich den passenden Raum für die Präsentation, dabei bin ich nach allen Richtungen offen und wertfrei.
Jede Ausstellung in der Öffentlichkeit wird aus meinen bereits vorhandenen Arbeiten bestückt, zusätzlich wird dem Raum angepasst ein neues Werk geschaffen.“

Eric Gore zu seinem Schaffen:

Meine Malerei ( Bilder, Farben) basiert (basieren) auf vielen Ideen des Buddhismus, ist beeinflußt von Texten, Picasso, Klee, Gauguin, Clowns, Indien, Griechenland, Tantra, Astronomie und Natur. Wenn ich ein Thema oder eine Idee fühle, versuche ich, es in origineller Weise umzusetzen. Ich improvisiere, d. h. ich versuche den Augenblick des Empfindens künstlerisch umzusetzen. Man kann sagen, ich versuche nicht intellektuell zu analysieren, sondern bemühe mich mit meiner Kunst, den Menschen Freude und Energie beim Betrachten meiner Bilder zu vermitteln.

 
PDFPlakat zur Ausstellung [171.6 kB]