Januar 2010 - "Verherrlichung der Frau" Natascha Tatjana Lehna in der Nachbarschaftsgalerie
Nach Mauerfotografie und Metallkunst beginnt die Nachbarschaftsgalerie das Ausstellungsjahr 2010 wieder mit Malerei. Im Januar wird Malerei der Designerin und Malerin Natascha Tatjana Lehna zu sehen sein.Vernissage: 02. Januar 2010, 19 Uhr
Ausstellungszeitraum: 03. - 24. Januar 2010
Bildbeispiele (Zur Ansicht anklicken)
Eckdaten zur Künstlerin
1980 geboren in Hannover
1990 bis 1996 Unterricht bei Heinz- Joachim Draeger,
Bernd Rose in Lübeck
1999 Abitur am Johanneum zu Lübeck
1999 bis 2000 Betriebspraktikum als Damenschneiderin im Rahmen des Bali- Berufsvorbereitung- und Ausbildungszentrum Lübeck
2000 bis 20007 Studium an der Kunsthochschule Berlin Weißensee
2008 Abschluss als Diplom- Designerin Mode- Design
Seitdem selbständig in Berlin
bisherige Ausstellungen
10.2006 bis 01.2007 Ausstellung im „Ein Sonntag im August“ in Berlin
02.2007 bis 05.2007 Ausstellung im „Manyo“ in Berlin
Artist Statement
Ich beschäftige mich in meiner künstlerischen Arbeit schwerpunktmäßig mit Frauen-, beziehungsweise Weiblichkeitsdarstellungen. Dabei spielen verschiedenste Rollen, die Frauen einnehmen, aber auch die vielfältigen Gefühle, die Frauen haben können und die Beziehungsgeflechte, in denen sie sich befinden, die größte Bedeutung.
Stilistisch inspiriert mich der Shojo- Manga- Stil: Dort sind die Gesichter und insbesondere die Augen der Frauen überproportioniert, werden zum Blickpunkt dessen, was ich aussagen möchte: Ausdruck verschiedenster, oft gleichzeitig vorhandener, aber widersprüchlicher Emotionen wie z.B. Stärke und Schwäche, Leid und Freude und alle erdenklichen Gefühlskombinationen.
Ich arbeite mit verschiedenen Techniken, vorwiegend Mischtechniken: Mit wasserfestem Fineliner skizziere ich die Gesamtkomposition. Ergänzend arbeite ich mit Kreiden, Acryl, Glitzerstifte, Collagetechniken und allem was sich auf das Papier bringen lässt. Dabei ist die Aquarellmalerei für mich die effizienteste Methode, Tiefe und Lebendigkeit auszudrücken. Klare Strukturen, flächige, plakative Malerei, durch vielfältige Accessoires angereichert dominieren meine Bilder. Besonders über die Farbgebung eines Bildes versuche ich Stimmungen und Gefühle zu vermitteln.
Ich male schon, seit ich ein kleines Kind war und habe begeistert alle künstlerischen Anregungen, die sich in und außerhalb der Familie boten, wahrgenommen. Ich interessiere mich für das Leben, Ursachen und Gründe, wieso ich und andere Menschen so geworden sind und wie wir sind. Als eine von vier Schwestern und überproportional vielen weiblichen Familienmitgliedern spielten Männer eher eine Nebenrolle. Weil ich sehr viele unterschiedliche Frauentypen, - rollen, -stimmungen, -schwierigkeiten und –wünsche kennen gelernt habe und dadurch erlebe, was Frausein bedeutet und wie unterschiedlich Frauenleben sein können, bestimmt dies meine Malerei, in der ich dies alles vermitteln will.








