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Informationen zur Jugendarbeit im Kiez

Liebe Bewohner und Bewohnerinnen des KungerKiezes,

am Freitag, 26.02.2010 fand auf Einladung der KungerKiezInitiative e.V. ein Treffen mit den Vertretern der Jugendeinrichtungen des Kiezes und den Jugendamt Treptow-Köpenick (Frau Wilka) in der Kiezgalerie statt.
Wie die meisten von euch bereits wissen, gibt es seit ca. einem halben Jahr das zusätzliche offene Angebot für Jugendliche namens „Was machst`n so?“
Es ist für Jugendliche im Alter von 12-18 Jahren gedacht und findet in der Woche im Zeitrahmen von 17-21 Uhr statt.
Dieses Programm wird, so die Einschätzung seitens der Vertreter der Jugendeinrichtungen (Cabuwazi/Jukuz/Stadtmission/FrogJugendtreff/Abenteuerspielplatz Kuhfuß), zum großen Teil gut angenommen. Vor allem die Sportveranstaltungen z.B. Fußball + Breakdance (in der Halle der Bouchè-Grundschule + Jukuz + Cabuwazi) erfreuen sich hoher Teilnehmerzahlen. Hier wird zum Teil eine Angebotserweiterung erwogen.
Der Versuch, das Jugendkunstzentrum (Jukuz) in die offene Jugendarbeit mit einzubeziehen, stieß leider auf große Probleme. Die Räumlichkeiten im Eingangsbereich des Jukuz sind für ein offenes Jugendcafe ungeeignet, zum Teil kommt es zu Konflikten mit anderen dort zeitgleich stattfindenden Kursen, das Personal ist nicht zur offenen Jugendarbeit ausgebildet. Hier werden andere Lösungswege gefunden werden müssen. Als erster Ansatz wurde zwischen Frau Wilka (Jugendamt) und Britta Niehaus vom Kinderzirkus Cabuwari die Nutzung eines Raumes mit separaten Eingang in der Alten Schule neben Cabuwari als offener „Jugendclub“ zumindest am Freitag möglicherweise auch am Samstag bis 22 Uhr vereinbart. Alle Beteiligten sehen diese Lösung allerdings als provisorische Übergangsmöglichkeit, die jedoch in Verbindung mit dem „Was machst`n so?“- Programm ein weiterer Schritt in die richtige Richtung ist.
Zudem wurde vereinbart, ein Ferienprogramm für die Osterferien mit interessanten Angeboten für Jugendliche aufzustellen.
Die Anschaffung eines Bauwagens als Jugendclub wurde zurückgestellt. Auch diese Räumlichkeit müsste betreut werden und da mit dem Raum in der alten Schule bessere Möglichkeiten geboten werden können, werden sich vorerst die Kapazitäten darauf konzentrieren.
Zum Schluss des Treffens dankten alle Teilnehmer Frau Wilka vom Jugendamt Treptow-Köpenick für ihre engagierte Arbeit und vereinbarten, weiter auch in Kommunikation mit der Kiezinitiative zu bleiben und ihre Erfahrungen mit den bisherigen Angeboten im Jugendbereich auszutauschen.
Wir werden euch weiter auf dem Laufenden halten.

Jürgen Hans